WP Simulator

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Gesamtfazit der Auslegung

Berechnung läuft...

1. Der Härtetest (Theoretische Auslegung)

Hier prüfen wir den Worst-Case: Schafft die Wärmepumpe es, dein Haus am kältesten zu erwartenden Tag (der Norm-Außentemperatur, hier -°C) warm zu halten?

Heizlast Haus (@NAT):
- kW
Max. Leistung WP (@NAT):
- kW
Bivalenzpunkt
Heizstab-Einsatz nötig ab:
- °C
Wird es draußen kälter als dieser Wert, reicht die WP allein nicht mehr und der Heizstab schaltet sich zu.

Leistung vs. Heizlast

Die lila Linie ist die benötigte Heizlast. Die rote Linie zeigt die maximale Kraft der Wärmepumpe. Kreuzen sie sich, braucht die WP ab dort Hilfe.

2. Jahressimulation (Realer Alltag)

Hier simulieren wir jede der 8760 Stunden des Jahres. Das zeigt, wie effizient die Anlage bei normalem Wetter arbeitet, wie oft sie taktet und ob sie vereist.

Effizienz (JAZ)
-
Verhältnis von gewonnener Wärme zu eingesetztem Strom.
Stromverbrauch p.a.
- kWh
Heizstab-Anteil: -%
Finanzen (Ersparnis)
-
Alte Heizung: -
Neu (WP): -
Taktgefahr
-
% der aktiven Heizzeit, in der die Anlage unter ihrer Minimalleistung arbeiten muss.
Abtau-Risiko (Icing)
- Stunden
Kritische Wetterbedingungen (um 0°C & feucht), bei denen die WP oft abtauen muss.
Ungedeckter Bedarf
-
Extremsituationen, in denen weder WP noch Heizstab das Haus warmhalten konnten.

3. Detail-Auswertungen

Grafik: Reale Jahressimulation

Jeder Punkt ist eine Stunde des gewählten Jahres. Gelbe/Grüne Punkte sind sehr sparsam, dunkle Punkte verbrauchen mehr Strom.

Wichtige Hinweise zu Genauigkeit & Grenzen der Simulation

1. Datengrundlage & Wetter

  • Historische Daten: Die Simulation nutzt Wetterdaten der Vergangenheit (z.B. 2023). Künftige Winter können kälter oder milder sein.
  • Standortgenauigkeit: Die Wetterdaten basieren auf ERA5-Reanalysedaten (ca. 9-30km Raster). Lokale Mikrokliamata (z.B. Kälteseen, windige Höhenlagen) werden nicht exakt abgebildet.
  • Zeitauflösung: Es wird mit Stundenmitteln gerechnet. Echte Lastspitzen innerhalb einer Stunde werden geglättet.

2. Gebäudemodell

  • Stationäre Betrachtung: Die Heizlast wird linear zur Außentemperatur berechnet. Solare Gewinne (Fenster) und innere Gewinne (Menschen, Geräte) sind pauschal im "Jahresverbrauch" bzw. der "Heizgrenze" inkludiert, aber nicht dynamisch simuliert.
  • Trägheit: Die thermische Masse des Hauses wird nur durch eine vereinfachte Dämpfung der Außentemperatur (24h Mittel) simuliert. Reales Aufheizverhalten nach Nachtabsenkung kann abweichen.

3. Technik & Taktung

  • Takt-Algorithmus: Die "Starts" sind eine rein rechnerische Größe (Stunden, in denen Last < Min-Leistung). Die reale Regelung der WP (Hysterese, Energieintegral, Pausenzeiten) ist komplexer. Die Zahl ist ein Indikator, kein exakter Zähler.
  • Abtauung: Das "Icing-Risiko" ist eine meteorologische Schätzung. Wie gut die WP abtaut (Reverse-Cycle, Heißgas etc.) und wie viel Energie sie dafür wirklich zieht, hängt stark vom Hersteller ab.
  • Hydraulik: Pumpenstrom (Umwälzpumpe) und Leitungsverluste sind in dieser Berechnung nicht enthalten (außer sie sind im COP-Datenblatt bereits eingepreist).

4. Warmwasser

Der Warmwasserbedarf wird als "flache Linie" über das Jahr verteilt (Stundenanteil).

  • Reale Zapfprofile (Duschen am Morgen vs. Abend) werden nicht simuliert.
  • Speicherverluste sind nicht explizit berechnet, sondern Teil des Pauschalverbrauchs.

5. Wärmepumpen Daten

  • Die Daten sind alle aus den Herstellerdatenblättern.
  • Teilweise fehlen Daten / Angaben sind physikalisch unsinnig -> Wir schätzen! (konserverativ)
  • Bei Schätzungen / Interpolationen gilt: Wenn ein Hersteller Daten nicht angibt, schätzen wir eher pessimistisch.

Haftungsausschluss / Disclaimer

Dieses Tool dient der groben Abschätzung und Dimensionierung. Es ersetzt keine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und keine Fachplanung. Alle Ergebnisse ohne Gewähr.